[Produkte im Bereich Software, Hardware für Baumkontrollen (und Zubehör), Geografische Informationssysteme, Bodenuntersuchungen, Eingehende Baumuntersuchungen, Tree Engineering Zorn ]

Zum bestellen unserer Software-Produkte benutzen Sie unser Kontaktformular oder einfach per Mail.
Die Dienstleistungen meiner Sachverständigen - Bestellungsgebiete finden Sie unter meinem Leistung - Profil in der Navigationsleiste.

 

  • BKB_ZORN
  • BKB_MOBIL
  • BKB_ZORN_WEB
  • TE_ZORN
  • GUTACHTEN
  • VERMESSUNG
  • MCT
  • BAUMKONTROLLE UND "EINGEHENDE BAUMUNTERSUCHNUNGEN"
  • WERTERMITTLUNGEN
  • Soil Research
  • PRODUKTBLÄTTER

VTA (Visual Tree Assessment) stellt eine Sichtkontrolle der Bäume dar, die auf der Grundlage des Axioms konstanter Spannung beruht. Nach diesem Leitsatz hat jeder gesunde Baum eine konstante Spannung überall auf seiner Oberfläche (Mattheck 1993; -2010).

Die VTA-Methode ist Lehrbuchwissen und eine weltweit anerkannte Methode zur Kontrolle von Bäumen auf Schäden und Defekten.
Seit 1994 werden im Büro Zorn die Baumkontrolle nach der VTA-Methode erfolgreich durchgeführt.
Tree Engineering ist ein Produkt aus der VTA-Methode und stellt neben dem Berechnen von Kräften die am Baum wirken das gesamte Baummanagement von der Standortanalyse (Bodenkunde) bis zur Phytopathologie (Pflanzenschutz) im Sachverständigenbüro Zorn dar.
Das Büro Zorn absolvierte 2004 mit seinem Team einen Abschluss in Tree Engineering. Die Prüfung fand im Forschungszentrum Karlsruhe (KIT = Karlsruhe Institute of Technology) statt und wurde vom Abteilungsleiter des Institutes für Materialforschung II „Biomechanik“, Herrn Prof. Dr. Claus Mattheck abgenommen.

Wird die Spannungskonstanz durch exogene und/oder endogene Faktoren gestört, reagiert der Baum mit adaptivem Wachstum. Bewirken z.B. Faulstellen und Risse lokal höhere Spannungen, lagert der Baum dort dickere Jahresringe an.
Er bildet einen Reparaturanbau und gleicht somit die lokal höheren Spannungen aus. In der Körpersprache der Bäume sind diese Reparaturanbauten als Defektsymptome zu bewerten.


Eingehende Baumuntersuchungen sind dann notwendig, wenn bei der Sichtkontrolle nach der VTA-Methode (Visual Tree Assessment) Anlass zur Sorge besteht.
Beispiele:
-Fäulen im Wurzel,- Stammfuß,- Stamm- und Kronenbereich
-Risse und Rippen
-Beulen
-Rissbildung im Standbereich
-Abgrabungen von Wurzeln
-Sichtbare Hauptfruchtkörper holzzerstörender Pilze
- Standsicherheit von Bäumen......mehr

Bei Feststellung dieser besorgniserregender Schäden und/oder Defektsymptome erfolgt die Beurteilung der Stand- und Bruchsicherheit im Rahmen einer eingehenden Untersuchung. Hierzu werden drei weitere Untersuchungsgeräte herangezogen.

1. Resistograph - M300 und B 400
2. Fraktometer I und II
3. Zuwachsbohrer

Der Resistograph misst zunächst den Bohrwiderstand der Eindring-
tiefe einer Bohrnadel. (ähnlich bei Messungen von Bodenverdichtungen mit dem Penetrographen)
Nach den neuesten Forschungsergebnissen ist die Höhe des gemessenen Bohrwiderstandes ein Maß für diejenige Arbeit, die für einen radialen Biegebruch aufzubringen ist.
ResiB400

Resischrieb
Resischrieb: Der Schrieb fällt nach 12 cm ab und lokalisiert hier eine starke Fäule im Baum.


Der Fraktometer ist eine Holzprüfmaschine für eine Bohrkernprobe, die mit dem Zuwachsbohrer entnommen wurde.

FraktometerII

Er dient insbesondere als "Entscheidungsfinder", immer dann wenn
Restwandstärken bereits feststehen, der Resistograph keine eindeutigen Ergebnisse bringt oder eine finale Entscheidung zur Fällung getroffen werden muss. Dann ist der Einsatz der Fraktometers von großer Bedeutung. Der Fraktometer bestimmt das Bruchbiegemoment, den Bruchwinkel
und die Bruchenergie im Bereich der Probeziehung am Baum. Trotz der hier genannten Untersuchungsgeräte hat die Ansprache am Baum aus der Sicht des Unterzeichners die höchste Aussagekraft.
Durch gezielte Forschung und Anwendung dieser Methode in der Praxis können mittlerweile sehr genaue Prognosen zum Versagen von Bäumen gegeben werden. Auch mittelbare und unmittelbare Folgen sind abschätzbar.
Wunden oder Verletzungen am Baum stellen in vielerlei Hinsicht ein
Attraktivitätszentrum dar. Dorthin werden zur Heilung vermehrt Stoffwechselprodukte befördert.
Ist die Verletzung oberflächig, bis zum Holzkörper und nicht zu groß, entstehen am Wundrand Zellwucherungen, die untergeordnetes Kallusgewebe liefern (lat. Callus: Schwiele, Schwarte). Der langsam wachsende, nach und nach verholzende Wundkallus, dessen Oberfläche durch ein Periderm (lat. Gesamtheit des Abschlussgewebes inkl. Kork) geschützt ist, überwallt schließlich die Wunde und kann sie ganz verschließen.
In Abhängigkeit von der Gattung und Art der verletzten Pflanze sowie den äußeren Umständen und des Alters können sich jedoch die Wundheilungschancen dramatisch verschlechtern.
Ebenso können die Disposition der Pflanze und die Aggressivität des Pathogens (z.B. ein holzzerstörender Pilz) den Ablauf der Wundheilung entscheidend beeinflussen.
Äußerlich gut verheilte und abgeschottete Wunden können beim Vorhandensein holzzerstörender Pilze im Innern des Baumes den gesamten Zentralzylinder zersetzen.
Allerdings gibt es auch unsichtbare, versteckte Schäden und eine natürliche Versagensrate, die auch der beste Baumkontrolleur nicht vorhersehen kann.
Neben der Sichtkontrolle werden Daten zum Alter und zum Standort vorgenommen.

Beispiel einer Untersuchung bei einem Schubriss mit dem Hubsteiger:

Schubriss


Zur Nummerierung von Bäumen empfehlen wir zwei Varianten. 1. Edding 950. Der Industiemarker hält seine Farbe ca. 3 Jahre in Abhängigkeit von der Witterung und der Beschaffenheit der Rindenfläche. 2. Witterungs- und UV -beständiges Plasik. Bewährt haben sich kreisrunde Plaketten mit 50 mm Durchmesser. In dieser Größe können die Schilder gut von der Straße gesehen werden, damit das Auffinden der Bäume im Straßenverkehr erleichtert wird. Die Plaketten sollten in ca. 3 - 3,50 Metern Höhe angebracht werden. Geliefert werden die Plaketten mit einer A2 Edelstahlschraube. Die Grundfarbe Grün mit weißer Schrift passt zur einem Baum und läßt sich gut lesen.Wir verfügen über eine eigene CNC-Maschine.
Baumschilder

Anfragen an Matthias Zorn (schicken Sie Ihre Fragen vertrauensvoll per Mail oder telefonisch unter 06081-2643 oder 015114036991).